Jahrgänge 9 und 10 der IGS Schlitzerland besuchen Geldmuseum in Frankfurt
Die IGS-Reporterin Regina berichtet:
Mitte Januar besuchten die Wahlpflichtkurse „Wirtschaft und Finanzen“ der Jahrgänge 9 und 10 der IGS gemeinsam mit ihren Kursleitern Maurizio Dony und Andreas Bornscheuer das Geldmuseum der Deutschen Bundesbank in Frankfurt. Ziel war es, Geld nicht nur als Zahl zu betrachten, sondern als prägende Kraft in Geschichte, Gesellschaft und individuellen Entscheidungen – ganz im Sinne des Ausspruches: „Money is what counts“
Das Geldmuseum bietet interaktive Ausstellungen zu den Themen Geldgeschichte, Bargeld und Fälschungssicherheit, Geldpolitik sowie Finanzsystem. Exponate aus verschiedenen Epochen, Mitmachstationen und anschauliche Medien machen sichtbar, wie Währungen entstanden, wie Zentralbanken arbeiten und warum Vertrauen eine zentrale Rolle spielt. Ein besonderes Highlight ist der Blick auf einen echten Goldbarren – ein greifbarer Zugang zum abstrakten Wert von Geld.
Die Anreise aus Fulda war für die Schülerinnen und Schüler kostenfrei möglich. Mit Zug, U-Bahn und einem kurzen Fußweg erreichte die Gruppe sicher und komfortabel das Museum – beste Voraussetzungen für einen konzentrierten Lerntag.
Vor Ort schärften die Kurse ihren Blick auf zentrale Fragen: Wie funktioniert Geld im Alltag und in internationalen Finanzsystemen? Welche historischen Brüche haben Währungen geprägt? Welche ethischen Aspekte stecken in wirtschaftlichen Entscheidungen? Die Ausstellung bot einen klaren Rahmen, um Theorie und Praxis zu verbinden und unterschiedliche Perspektiven zusammenzuführen.
Am Ende des Tages stand fest: Der Museumsbesuch war eine gelungene Verknüpfung von Unterricht und direkter Erfahrung. Die Jugendlichen gewannen neue Einsichten, ordneten aktuelle Debatten ein und erlebten Geld als Thema, das Geschichten erzählt, Entscheidungen beeinflusst und neugierig macht – weit über Zahlen hinaus.
